AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Verbraucher und Kunden von Hundeexpertin Valérie Pöter

§ 1 Allgemeines

(1.1) Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Vertragsbeziehungen zwischen Verbrauchern oder Unternehmen, nachfolgend „Kunde“ genannt, mit Valérie Pöter

Valérie Pöter
Brandsweg 6
26197 Großenkneten
www.faq-hund.de

nachfolgend „Firma“ genannt. Die Vertragsbeziehung kann persönlich, postalisch, per E-Mail, per Messenger, im Erstgespräch oder über die Website zustande kommen.

2 Anwendbares Recht

(2.1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2.2) Es gilt die zum Buchungszeitpunkt gültige Fassung der AGB.

(2.3) Es gelten die zum Buchungszeitpunkt definierten Preise. Mögliche Rabattangebote sind zeitlich und mengenmäßig begrenzt, einen Anspruch darauf gibt es nicht.

3 Vertragsgegenstand

(3.1) Gegenstand des Vertrags können folgende Leistungen sein (Auflistung nihct vollständig)

  • Beratungsdienstleistungen für Menschen und Hunde, insbesondere Einzelstunden, Gruppenkurse, Themenabende, etc. (die Auflistung ist nicht abschließend).
  • Vermittlung von Kenntnisse zu Sozialstrukturen, Aggressions- und Rudelverhalten, zu Hundehaltung, Ernährung, Erziehung etc.
  • Online Kurse und Seminare
  • Weihnachtskarten, Trauerkarten, Seminarunterlagen, Infomaterial, etc.

(3.2) Bei der Beauftragung der Firma bzw. Buchung von Leistungen handelt sich jeweils um einen Dienstvertrag gemäß § 611 BGB. Danach ist ein bestimmter Erfolg seitens der Firma nicht geschuldet. Sollte ein bestimmter Erfolg durch die Firma geschuldet werden, so ist dieser ausdrücklich zwischen den Parteien schriftlich zu vereinbaren und ausdrücklich Gegenstand der Vereinbarung zu machen. Einen konkludenten Vertragsabschluss, wonach ein bestimmter Erfolg geschuldet werden soll, schließen die Parteien ausdrücklich aus.

(3.3) Alle Angebote sind unverbindlich und stellen kein rechtlich verbindliches Angebot zum Vertragsabschluss dar.

4 Zahlungskonditionen

(4.1) Die Preise sind Bruttopreise (inkl. Gesetzl. Mehrwertsteuer angezeigt für Deutschland).

(4.2) Bei der Buchung von Dienstleistungen und Produkten gilt nach Erhalt der Rechnung per E-Mail in Form eines Pdf eine Zahlungsfrist von 6 Tagen. Es obliegt der Firma im Einzelfall, ob die Vergütung als Vorauszahlung geltend gemacht wird. Erst nach Zahlungseingang wird das Produkt zugesendet.

(4.3) Geht der Betrag nicht fristgerecht auf dem auf der Rechnung genannten Konto ein, kann die offene Forderung zur Betreibung an einen Rechtsanwalt übergeben werden. Für die Kosten für die Inanspruchnahme hat der Kunde aufzukommen.

(4.4) Bis zur vollständigen Kaufpreiszahlung bleibt Produkt das Eigentum der Firma.

5 Vertragsbeendigung / Terminabsage

(5.1) Ist eine bestimmte Dauer für die Dienstleistung bestimmt und verhalten die Parteien sich vertragsgemäß, steht ihnen kein ordentliches Kündigungsrecht zu. Unberührt bleiben die Rechte zur Kündigung aus wichtigem Grund oder wegen Störung der Geschäftsgrundlage.

(5.2) Bei Verträgen über einzelne Leistungen, die kein Dauerschuldverhältnis darstellen, haben die Parteien bei vertragsgemäßer Leistung kein Recht auf Rücktritt. Unberührt bleiben etwaige gesetzliche Rücktrittsrechte oder Rechte wegen Störung der Geschäftsgrundlage.

(5.3) Die Firma arbeitet in einem so genannten „Bestellsystem“. Bestellsystem bedeutet, dass die vergebenen Einzel-Termine ausschließlich für den jeweiligen Kunden reserviert werden. Wird ein Termin weniger als 48 Stunden vor Beginn abgesagt, bleibt der Kunde im Sinne der §§ 611, 615 BGB zur Zahlung der vollen Vergütung verpflichtet, da Termine in der Regel so kurzfristig nicht neu vergeben werden können. Die Vergütung mindert sich in dem Fall um den Anteil dessen, was die Firma erspart oder durch anderweitige Verwendung der Dienste erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Eine Zahlungspflicht besteht nicht, wenn die Firma die Leistung zu dem Termin nicht anbieten kann.

6 Höhere Gewalt

(6.1) Fälle höherer Gewalt, einschließlich behördlicher Maßnahmen, Streiks, Betriebsstörungen, Ausfall bzw. Verspätung von Verkehrsmitteln, Krankheit und alle sonstigen auftretenden, von den Parteien nicht zu vertretende Umstände, die die Firma oder den Kunden ganz oder teilweise an der Erfüllung ihrer Verpflichtungen hindern, entbinden beide Parteien bis zum Wegfall der höheren Gewalt von der Erfüllung des Vertrages. Die Partei, bei der die höhere Gewalt eingetreten ist, hat die andere Partei unverzüglich hiervon zu unterrichten. Die bis zum Eintritt der höheren Gewalt entstandenen Kosten trägt jede Partei jeweils für sich selbst. Die Parteien werden sich im gegenseitigen Einverständnis bemühen, die gebuchten Dienstleistungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

7 Haftung

(7.1) Die Haftung der Firma für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Diese Beschränkung gilt nicht bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Kunden, Ansprüchen wegen der Verletzung von Kardinalpflichten, das heißt von Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und bei deren Verletzung die Erreichung des Vertragszweckes gefährdet ist, sowie dem Ersatz von Verzugsschäden (§ 283 BGB). Insoweit haftet die Hundeschule für jeden Grad des Verschuldens.

(7.2) Der vorgenannte Haftungsausschluss gilt ebenfalls für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen der Erfüllungsgehilfen der Hundeschule.

(7.3) Der Kunde übernimmt die alleinige Haftung für den teilnehmenden Hund, auch wenn er auf Veranlassung der Firma handelt und sich auf dem Schulungsgelände befindet. 

(7.4) Soweit der Kunde durch die Firma aufgefordert wird, den teilnehmenden Hund von der Leine zu lösen, bleibt die alleinige Haftung des Kunden bestehen.

8 Ton-, Bild- und Tonbildaufnahmen

(8.1) Jedwede Ton-, Bild- und/oder Tonbildaufnahmen sämtlicher Veranstaltungen und/oder Leistungen jedweder Art der Firma sind ohne ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. 

9 Unterlagen

(9.1) Unterlagen, insbesondere Seminarunterlagen, die von der Hundeschule ausgehändigt werden, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne eine ausdrückliche Einwilligung des Urhebers in keiner Weise vervielfältig, verarbeitet und/oder verbreitet werden. 

10 Datenschutz

(10.1) Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (Link).

11 Widerrufsrecht

(11.1) Ein Widerrufsrecht besteht nicht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Beförderung von Waren, Kraftfahrzeugvermietung, (11.2) Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, vgl. § 312g Absatz 2 Satz 1 Nr. 9 BGB. Dies bedeutet, dass bei Käufen oder Buchungen von Veranstaltungen, Seminaren, o.ä. mit einem spezifischen Termin oder Zeitraum dem Kunden kein Widerrufsrecht zusteht. Diese Bestellungen sind bindend.

(11.3) Im Übrigen gilt bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht. Hierzu wird verwiesen auf die separat herunterladbare Widerrufsbelehrung (Link).

12 Vorrang der Geschäftsbedingungen

(12.1) Geschäftsbedingungen der Kunden oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn die Firma im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst wenn die Firma auf ein Schreiben Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen des Kunden oder eines Dritten enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen.  

13 Nebenbestimmungen

(13.1) Bei Unwirksamkeit einzelner Regelungen bleibt die Wirksamkeit des übrigen Vertrages unberührt. 

(13.2) Die Unwirksamkeit von Teilen dieser Geschäftsbedingungen oder etwaige Lücken berühren nicht die Wirksamkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Übrigen. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Bestimmung als vereinbart, welche dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Im Falle von Lücken gilt diejenige Bestimmung als vereinbart, die dem entspricht, was nach Sinn und Zweck dieser Geschäftsbedingungen vernünftigerweise vereinbart worden wäre. Es kommt deutsches Recht zur Anwendung.

Version 1

Oldenburg, den 30.11.2021